Monthly Archives: Februar 2018

Revision gegen Fahrverbote ist gescheitert

Das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts, die Revision gegen Fahrverbote abzuweisen, offenbart die Planlosigkeit der schwarz-roten Verkehrspolitik. Es müssen nun geeignete Mittel vorgelegt werden, um die Grenzwerte zur Luftreinhaltung einzuhalten und Fahrverbote zu vermeiden.

Gudrun Lux, Vorsitzende der Münchner Grünen, kommentiert:

„Schwarz-Rot hat alles auf eine Karte gesetzt und ist damit gescheitert. Jetzt muss gehandelt werden und zwar auf allen Ebenen, sofort und ohne Wenn und Aber – um moderate Fahrverbote wird die Stadt aber wohl kaum herumkommen, bis all die anderen Maßnahmen nachhaltig greifen. Unsere grünen Vorschläge liegen seit langem auf dem Tisch: Konsequenter Ausbau der Radinfrastruktur und des öffentlichen Nahverkehrs. Preise runter, engere Takte, mehr Linien für Bus und Bahn. Die Menschen haben ein Recht auf saubere Luft – auch hier in München! Deshalb müssen sich SPD und CSU endlich davon verabschieden, immer das Auto zu bevorzugen. Damit muss Schluss sein! Auto-Parkplätze und -Fahrspuren müssen wegfallen, um attraktive und sichere Radwege und -querungen und Busspuren zu schaffen. Ring- und Tangentialverbindungen im öffentlichen Nahverkehr müssen endlich konsequent geplant und gebaut werden.“

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Grüne wollen München als Modell-Region für Saubere Luft

Die Münchner Grünen setzen sich dafür ein, dass in München mit Unterstützung der Bundesregierung ein Modellversuch für umfangreiche Maßnahmen für Saubere Luft gestartet wird. Unter anderem solle noch in diesem Jahr ein 365-Euro-Ticket für den MVV eingeführt werden, fordern die beiden Vorsitzenden der Münchner Grünen Gudrun Lux und Sylvio Bohr.

Der öffentliche Nahverkehr solle deutlich preiswerter genutzt werden können. So sei ein Ticket für den gesamten Münchner Stadtraum für einen Euro pro Tag nach Wiener Vorbild endlich das Gebot der Stunde, so Lux. „Wir wollen die Menschen belohnen, die das Klima und die Luft schützen, indem sie öffentlich fahren. Außerdem wollen wir zusätzlich Leute dazu bewegen, auf umweltfreundliche Mobilität umzusteigen. Weniger Autos und weniger Verbrennungsmotoren sind auf jeden Fall ein Gewinn für die Menschen hier“, sagt Lux. In Wien hat das 365-Euro-Ticket schnell Wirkung gezeigt: Deutlich mehr Menschen nutzen den öffentlichen Verkehr. Continue reading

„Stau-Hauptstadt München ist logische Konsequenz der Verkehrspolitik“

München ist nach einer Studie des Verkehrsanalysten Inrix bundesweit die Stadt, in der Menschen am längsten im Berufsverkehr im Stau stehen.

„Viel Stau bedeutet viel Dreck in der Luft – und den müssen wir alle einatmen“, ärgert sich Münchens Grünen-Vorsitzende Gudrun Lux. „Dabei liegen die Lösungen längst auf der Hand: Wir brauchen weniger Autos in dieser Stadt, insbesondere weniger Verbrennungsmotoren. Politisch heißt das: Nicht eine Stärkung des motorisierten Individualverkehrs ist die Zukunft, sondern ein konsequenter Ausbau des öffentlichen Personennahverkehrs mit Taktverdichtung“, so Lux. „Bei der Fahrradpolitik ist auch deutlich Luft nach oben: Wir brauchen zum Beispiel endlich insbesondere an allen Hauptverkehrsstraßen breite und sichere Fahrradwege“, so Lux. Sie kritisiert die große Koalition im Rathaus deutlich: „Das, was am 31. Januar im Stadtrat zur Fahrradpolitik vorgelegt wurde, ist weder besonders innovativ noch zukunftsgewandt. Im Wesentlichen zementiert es den autoverliebten Status Quo in der Verkehrspolitik.“ Somit sei die Stau-Hauptstadt München „die logische Konsequenz der Verkehrspolitik von Union und SPD.“ Continue reading