Vielen Dank für die Wahl ins ZdK

ZdK-Logo-RGB- Zu meiner Überraschung und Freude wurde ich heute von Vertreterinnen und Vertretern der Diözesanräte und der katholischen Organisationen in Deutschland zum Mitglied des Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) gewählt, das auch Träger des Katholikentag ist. Ich freue mich darauf, mich unter anderem gemeinsam mit meiner Parteifreundin Bettina Jarasch und meinem Parteifreund Winfried Kretschmann in der bundesweiten katholischen Laienvertretung für eine weltoffene Gesellschaft, eine menschenfreundliche Flüchtlingspolitik und die Bewahrung der Schöpfung einzusetzen.

Grüne München tragen Bürgerbegehren zur Luftreinhaltung mit

Die Grünen München haben sich am Montagabend einstimmig für eine Beteiligung am Bürgerbegehren zur Luftreinhaltung ausgesprochen. Sie sind damit Teil eines Bündnisses aus zahlreichen Initiativen und Organisationen, die sich für saubere Luft in München einsetzen.

„München belegt nach Stuttgart den unrühmlichen zweiten Platz bei der Luftverschmutzung in Deutschland. Deshalb bin ich sehr froh, dass sich ein breites Bündnis für das Bürgerbegehren gefunden hat. Wir wollen, dass München zeigt, wie nachhaltige, umwelt- und menschenfreundliche Mobilität funktionieren kann. Die Stadt soll Vorreiterin sein für die Verkehrswende und nicht Spitzenreiterin bei der Luftverschmutzung. Dieses Bürgerbegehren für saubere Luft setzt den richtigen Impuls – wir Grüne werden uns voll ins Zeug legen, damit es ein erfolgreiches Begehren wird“, sagt Gudrun Lux, Vorsitzende der Grünen München.

„Wir wollen, dass das Grundrecht auf saubere Luft eingehalten wird wie das Grundrecht auf sauberes Wasser. Seit Jahren leiden insbesondere Kinder sowie diejenigen, die zu Fuß gehen oder radeln, unter der schlechten Luft. Nur eine grundlegende Kehrtwende in der Verkehrspolitik der Stadt wird dafür sorgen können, dass München wieder für alle lebenswert wird, nicht nur für Autofahrer und Autofahrerinnen. Da sich die große Koalition im Rathaus nicht bewegt, werden nun die Bürgerinnen und Bürger über ihre Luft entscheiden“, ergänzt Hermann „Beppo“ Brem, Vorsitzender der Münchner Grünen.

Unberechenbares Großprojekt: Die 2. Stammstrecke kommt

Die 2. Stammstrecke kommt? Ich wundere mich ja, dass nach den Erfahrungen von Stuttgart 21 die Bahn und CSU/SPD immernoch Lust auf unberechenbare Großprojekte haben. Schade, dass sie sich der ernsthaften Diskussion über den Südring verschlossen haben. Also lasst uns jetzt wenigstens schauen, dass der dringend nötige Nordring nicht hinten runter fällt.

Na klar müssen wir den ÖPNV ausbauen! Wir Grüne setzen aber lieber auf preiswertere Lösungen, die kurzfristiger greifen. Was München vor allem braucht: Ring- und Tangentialverbindungen. Nicht jeder, der von A nach B will, muss dafür über Hauptbahnhof und Marienplatz gefahren werden. München wächst – wir sollten den Menschen dezentrale Mobilität ermöglichen, statt das Zentrum zu überlasten.

Hilfe im Hintergrund – Danke!

Während wir auf dem Landesparteitag in meiner wunderbaren Heimatstadt Schweinfurt waren, durfte unser Kind zwei Tage mit Opa, Oma, Tanten, Onkel und den drei Cousins verbringen. Das war offensichtlich ganz schön anstrengend, im Zug ist die Kleine nach drei (!) Minuten Fahrt eingeschlafen. Was ich tun will: Einfach mal DANKE sagen. Stellvertretend meinen Geschwistern und Eltern, für all diejenigen, die anderen den Rücken freihalten. Wer sich ehrenamtlich engagiert, der weiß: Vieles geht nur, weil Menschen im Hintergrund helfen. Babysitten oder eine Schicht übernehmen, die mit einer Sitzung kollidiert, einmal mehr putzen als der Mitbewohner oder die Partnerin, den Einkauf übernehmen oder mal schön kochen – sowas ist wertvoll. Sonst ginge das alles für viele Ehrenamtliche gar nicht, sei es in den Parteien, in den kommunalen Räten, in der Flüchtlingshilfe, dem Krankenbesuchsdienst, im Tierheim oder anderswo. Ehrenamt braucht Rückhalt in der gesamten Gesellschaft. Danke denen, die diesen Rückhalt geben! 

Ein Beispiel wie ich mir Kirche wünsche

Álvaro Ramazzinis klare Haltung und Entschlossenheit beeindrucken mich bis heute. Seine Entscheidung, nicht einfach ruhig leben zu wollen, sondern immer und ohne Einschränkung an der Seite derer zu stehen, die keine eigene Stimme haben, ist ein Beispiel dafür, wie ich mir Kirche wünsche.

Für die Gesellschaft katholischer Publizisten Deutschlands (GKP) habe ich ein „Abenteuer Journalismus“ aufgeschrieben, eine für mich wichtige Begegnung in Guatemala.